Für viele Raucher wird das Dampfen die Zukunft werden, viele haben es schon geschafft und teilen mit uns ein neues Hobby, nicht des Nikotins wegen, sondern möglicherweise gelegentlich wie ein Besuch eines Cafes am Wochenende, oder eben wie das Bier zum Feierabend. Wir wickeln unsere Verdampfer selber, wir mischen unser Liquid selber und wir treffen uns um uns über unsere Hardware zu unterhalten. Wir etablieren zusammen eine neue Lebensart.

Donnerstag, 21. November 2019

Wotofo * STNG RDA

Der Wotofo STNG RDA ist genau das was die meisten Dampfer nicht erwarten wenn sie ein Tröpfler erwähnen. Meistens geht es diesen Dampfern um grosse Wolken und viel Geschmack, wobei das ein nichts mit dem anderen zu tun hat.  Spätestens seitdem  Squonker modern wurden, und  MTL Dampfen wieder en Vogue ist, gibt es auch ein Markt für MTL Tröpfler.

Genau in dies Segment passt der Sting exakt. es ist ein schnörkeloser 22mm Singlecoil Verdampfer mit reduziertem Deck wie man es vom Hadaly und Entheon kennt. Zwei massive Seitenwände die auch als Plus und Minuspole fungieren, nur das diesmal die Luft nicht von der Seite kommt, sondern von unten.  damit erhält man eine besser Luftverteilung, nur lassen sich bei solchen Decks die Wärme und auch den Geschmack mit dem Zug steuern. So technisch ausgefeilt solche Decks sind, so kritisch verhalten sie sich wenn es um den Geschmack geht.

Bei Sting wurde auf andere Dinge Wert gelegt, der Verdampfer ist nicht für massive Wicklungen ausgelegt, das sieht man ihm an. Es wurden die selben,  eher minderwertigen Schrauben verwendet, die wir schon vom Profil kennen.  Allerdings wurden unter den Polklemmen Federn verbaut die nicht im Stromkreis des Verdampfer liegen, aber beim Lösen der Polklemmen die Platten automatisch anhebt. Die Polschrauben im510er sind vergoldet und massiv als auch mit Squonkbohrung vorhanden sind.  Der 510er stand 4,8mm  heraus , und entspricht damit der vorgegeben Norm. Der Verpackung lagen zwei Wicklungen bei  0,8 und 1,2 Ohm NiCR 80 Claptons für  MTL Betrieb. 

Bei der Luftführung wurde auch nachgedacht, die meisten Verdampfer werden wenig auf viel Luft eingestellt. beim Sting funktioniert es über ein Dreieck über ein runden Loch, daß zuerst auf voll offen gestellt wird wenn man den so dreht das er sich nicht vom Akkuträger löst.   Das ist aber genau das Problem, denn beim zurückdrehen würde man unweigerlich den Verdampfer von Akkuträger lösen.  Dies Problem löst man elegant in dem man einen der beiden darunterliegenden O-Ringe entfernt.  Leider wurde dies wieder in keinen mir bekannten Youtube Video erwähnt.

Es liegen zwei gleiche Driptips bei, typisch MTL,mit geringer Luftbohrung schwarz und aus Kunstoff und der momentanen Mode entsprechend recht dünn am Mund. Allerdings funktionieren die Driptips geschmacklich gut, und geben  nicht nur angenehmes Mundgefühl, sondern auch ein angenehmen Zug,  allerdings wird ein Tröpfeln durch das Driptip deutlich schwieriger.

Geschmacklich spielt der Verdampfer zwar weit in der obern Liga mit, allerdings dies auch nur wenn die Wicklung nicht zu gross ist. Wie alle Verdampfer mit condensed Deck Konstruktion verschweigt dieser Verdampfer schnell mal das eine oder andere Fruchtaroma, angefangen bei der sehr empfindlichen Himbeere, am wenigsten bei Bananen, damit springen Nuss und Gebäckaromen in den Vordergrund wenn es eine Mischung aus beiden sein sollte. Extrem süsse Aromen funktionieren in diesem Verdampfer am wenigsten. Meiner Meinung trifft der Sting, den momentanen europäischen Geschmackstrend recht gut.  Nicht mehr überladen süss und amerikanisch mit Gebäck versaut, sondern elegante Blends die nicht mehr an Convenientprodukten erinnern.  Das Zugverhalten ist leise und der unterdruck baut sich angenehm auf,und lässt sich auch angenehm steuern.  Einzig und allein das unterdimensionierte Driptip schmälert den Genuss etwas.  Aber ganz ehrlich, was braucht man mehr. 

Dienstag, 19. November 2019

Messebeute Squid TAC21

Ich sah die Box auf der HOV In Hamburg und wollte Sie haben. Ich wollte schon immer eine  Box im Tactical Design haben. Persönlich hätte mich ein Wüsten Tarngelb besser gefallen, aber was nicht ist ist eben nicht. So nahm ich das was mir in Olivgrün angeboten wurde. 

Mich bediente ein  Mitarbeiter indischer Herkunft, nicht das es wirklich wichtig wäre, nur  an den Ständen wo Turbane getragen  werden , gab es bisher immer die besten Schnäppchen.  Das Geschäft lief ungefähr so ab.

"Ich interessiere mich für die TAC 21, und da geht bestimmt nicht die Farbe ab?".  Ein Kopfnicken und mit Lächeln mit strahlend weissen Zähnen, sagte mir -----  ist doch egal wenn er es gekauft hat ist ohnehin egal. Der Verkäufer holte den nächsten Kollegen der den Schlüssel für die Vitrine besaß, aber meinte, das noch eine Original verpackte  Box hinter dem Tresen hatte. Der nächste Kollege hielt am andern Ende des Stands die Verpackung hoch. Die Ware wurde über drei paar Hände in meine Richtung gereicht. die zwei 50er wanderten in entgegengesetzter Richtung zum Kollegen an der Kasse. Das Wechselgeld in Form von zwei 20ern erreichten mich auf dem selben Weg. Kein Kassenbeleg, somit auch keine Garantie. Das hatte ich aber angesichts des Kaufs nicht mehr auf dem Schirm. 

Hatte mich die Inder wirklich über den Tisch gezogen oder wird der Spass den ich mir Box haben werde ein möglicherweise fehlerhaftes Produkt nach einigen Monaten überwiegen. Ihr wisst ja 6 Monate Garantie, danach wird es für den Käufer schwer.

Was ich auch nicht auf dem Schirm hatte das 21700er Akkus passen, und daß ist das zweite Plus, weil zwei 18650er liefern im Schnitt nur 80 Watt pro Akku wenn man den stärksten 18650er nutzt.  Das ist nicht nur bei der billigsten Smok box so, sondern auch bei meiner Paranormal 250C, die man zwar bis 200 Watt einstellen kann aber abregelt, dies aber nicht anzeigt.

Zwei 21700er sind ein ganz anderes Kaliber, es gibt in diesem Sortiment Akkus die etwas die 100 Watt Grenze überschreiten. Insofern sind 200 Watt ein realistisch angegebene Leistungsangabe die der wirklich erreicht werden kann. Somit wäre Die  TAC 21 ein standesgemässes Gerät für eine Brunhilde, wenn man dann eine besäße. Oder besser gesagt, welchen Verdampfer gibt es zwischen 25 und 28,5mm Durchmesser der farblich zur Box passt. Mit der Schwarzen wäre die Wahl deutlich einfacher.

Die TAC 21 besitzt nur ein Knopf mit intregrierten Drehrad, um die Box zwischen Watt und Bypass Modus zu steuern, die Leistung einzustellen , zu locken, und zu feuern.  Ich denke, daß es sich bei der Box wiedermal um ein Langzeitexperiment handeln wird, weil Taster sind immer der Schwachpunkt der meisten Boxen. Taster halten normalerweisse zwischen 250 000 und 2 000 000 Tastungen aus, bis sie nicht mehr wollen und versagen.

Ich bin es gewohnt beim Einstellen meiner Boxen genug Verzögerung beim Feuern habe, so fliesst nicht gleich die volle Leistung über die Wicklung. Allerdings machen es 21700er, und scheinbar auch die Elektronik möglich, das  der Mod weit schneller anspricht als z.b.die legendäre Voopoo DragBox. Ich mache an dieser Stelle erst mal schluss um weiter zu forschen und erleben was die Box hergibt. Das ist Energietechnisch jetzt Aufgabe für mich, weil ich normalerweise nicht im  Milliohm Bereich dampfe.